Schule


Die Schulen sind nicht nur Orte des Unterrichts,
sondern auch der moralischen Erziehung
und dies um so mehr, je weniger man
sich dabei auf die meisten Eltern verlassen kann.

Johann Bernhard Basedow
1723-1790


Früher war der Ausdruck „Unter der Rute“ leben ein gebräuchliches Sinnbild für den Schulbetrieb. Die Rute und selbstredend ihr Einsatz gehörte wie selbstverständlich zu den Erziehungsmethoden von damals. Sie war ein (wichtiges) Symbol der Autorität des Lehrers: Bei mangelhaften Leistungen der Schüler oder auch nur, wenn dem Lehrer etwas negativ aufstieß, war er berechtigt, seine Schüler körperlich zu züchtigen. Die Rute galt also als angemessenes Erziehungsmittel und wurde bis weit in das 20. Jahrhundert „wie selbstverständlich“ eingesetzt.


Lost Places - Schulen, die ich bisher besuchte