Borschemich
Pfarrkirche St. Martinus


Inzwischen ist die Pfarrkirche
den Abrissbaggern zum Opfer gefallen.


Die katholische Pfarrkirche St. Martinus in Borschemich wurde in den Jahren 1906 und 1907 erbaut. Ihre feierliche Einsegnung fand am 27. Oktober 1907 statt. Am 9. Oktober 1915 erfolgte die Weihe der Kirche zu Ehren des Heiligen Bischofs Martinus. Sie ersetzte die alte und kleine Kirsche von Borschemich, die noch aus dem 12. Jahrhundert stammte.

Die Entwidmung und Profanierung der Pfarrkirche St. Martinus fand am 23. November 2014 statt. Nach Verlesen der Profanierungsurkunde wurde nach der letzten Eucharistiefeier in der Kirche das Ewige Licht ausgelöscht. In einer feierlichen Prozession wurde dann das Allerheiligste in die Heilig Kreuz Kirche des Nachbarortes Keyenberg geleitet.

Am 10. Dezember 2014 wurden die Glocken, die Turmuhren und das Turmkreuz ausgebaut, um sie in die Kapelle in Neu-Borschemich einbauen zu können. Ab dem 15. Februar 2016 erfolgte der Abriss der Pfarrkirche.


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Mein bisherigen Besuche der Geisterstadt Borschemich waren im

November 2014, März 2015, Mai 2015 und September 2015.
Im Jahr 2016 besuchte ich die Geisterstadt im Januar 2016 und im September 2016.
Mein wahrscheinlich vorerst letzter Besucht führte mich
im Januar 2017 nach Borschemich.


Die einzige Sehenswürdigkeit der Gemeinde war
die Pfarrkirche St. Martinus.
Sie wurde inzwischen abgerissen.


Selbstverständlich schaute ich mir auch
den Totengräber von Borschemich an.

Tagebergbau Garzweiler II


Wissenswertes zum Thema:

Liste abgebaggerter Orte
Doku Tagebergbau Garzweiler II

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