Militärkrankenhaus Teublitz


Ein spannender
Lost Place in Deutschland.


Seit Ende des Zweiten Weltkriegs hatten die sowjetischen Streitkräfte (später GSSD genannt) die DDR fest im Griff. Sie stationierten in allen Landesteilen ihre auf den Angriff ausgerichteten Truppen und reklamierten weite Landstriche als Truppenübungsplatz für eigene Interessen. Die alte Garnisonsstadt Jüterbog [Kaserne Forst Zinna | Militärkrankenhaus Jüterbog] kann ein Lied davon singen.

Zeitweise waren bis zu einer halben Million russische Soldaten und ihre Angehörigen in der DDR. Klar, dass die GSSD für diese Menschen eine angemessene Gesundheitsversorgung auf die Beine stellen musste. Da die russischen Befehlshaber nach 1945 quasi freien Zugriff auf geeignete Objekte hatten, wurden namhafte Heilstätten wie Beelitz oder Grabowsee kurz zum Militärhospital deklariert – natürlich inklusive der kompletten Einrichtung.


Lost Place - Militärkrankenhaus Teublitz

Urban Exploring


Ein ähnliches Schicksal erlitt die Landesirrenanstalt Teublitz. Sie wurde einst vom Brandenburgischen Provinzialverband errichtet. Teublitz war eine in sich abgeschlossene Stadt für Geisteskranke. Neben sechzehn Krankenhäusern war alles vorhanden, was ein umfassender Krankenhausbetrieb benötigt: Küche, Wäscherei, Werkstatt, Freizeitangebote. Klar, dass die sowjetischen Truppen dieses alles für sich und die eigenen Patienten nutzen. Seit Abzug der GSSD im Jahre 1993 steht das 30 Hektar große Areal leer.



Wissenswertes!

Roter Stern über Deutschland. Bei Youtube fand ich eine sehenswerten, dreiteilige Dokumentation. Selbst als einigermaßen Informierte sah ich mir die Sendungen mit großem Interesse an. Ich kann Sie Dir nur empfehlen.