Munitionslager Jüterborg


Eine ehemaliges Munitionslager
der russischen Truppen in der DDR.
Ein spannender Lost Place in Deutschland.


Die Gemeinde Jüterbog gehörte früher zu den großen Garnisonsstädte in Deutschland. Die Ursprünge als bedeutender Militärstandort reichen noch in die Kaiserzeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück. Seinerzeit wurden hier erste Kasernen errichtet. Grund: Direkt vor den Toren der Gemeinde sollte ein riesiger Truppenübungsplatz entstehen, der von der Infanterie und der Artillerie gleichermaßen genutzt werden kann. Die Wehrmacht übernahm den Standort und errichtete weitere Kasernen, Materiallager und etliche Munitionsdepots. Praktisch war, dass ganz in der Nähe die Heeresversuchsanstalt Kummersdorf war. So konnten Übungen dort auf dem Truppenübungsplatz (von Kummersdorf) und parallel auch rund um Jüterbog abgehalten werden. Die Artillerie schoss (wegen der inzwischen großen Reichweite der modernen Geschütze) von dem einen Platz zum nächsten Gelände ... über die Köpfe der dort lebenden Soldaten und noch vorhandenen Einwohner hinweg.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs übernahmen die russischen Truppen die Garnisonsstadt. Es war ja schließlich alles vorhanden. Nur ein Krankenhaus errichteten Sie noch, denn die bisherigen Räumlichkeiten waren doch recht in die Jahre gekommen.

Soweit ein paar Hintergrundinformationen. Nun zur eigentlich besuchten Location: Rund um Jüterbog gibt es etliche Munitions- und Materialdepots, welche die deutsche Wehrmacht bereits errichtete und die GSSD dann weiter nutze. Viel kann man darüber gar nicht erzählen. Es sind halt große Hallen, in denen man Material lagerte. Deswegen zeige ich hier auch nur ein Bild.


Wissenswertes!

Roter Stern über Deutschland. Bei Youtube fand ich eine sehenswerten, dreiteilige Dokumentation. Selbst als einigermaßen Informierte sah ich mir die Sendungen mit großem Interesse an. Ich kann Sie Dir nur empfehlen.