Klöster


Eines der wirksamsten Mittel bei der Hypnose - der äusseren Einwirkung auf den seelischen Zustand des Menschen - ist die Kostümierung. Die Menschen wissen das sehr gut. So erklärt sich das Mönchsgewand im Kloster und die Uniform beim Militär.

Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi
1828-1910


Menschen in Klöstern folgen einem monastische Lebensrhythmus. Sie wählten ihn freiwillig, und er ist geprägt durch gemeinschaftliches und zusätzlich individuelles Gebet, Einkehr, Stille und Abgeschiedenheit von der umliegenden Welt, körperliche Arbeit, geistiges und geistliches Studium sowie Gastfreundschaft. Es ist durchaus möglich und häufig üblich, dass es eine lebenslange Bindung des Mönchs oder der Nonne an das Kloster gibt, in dem er/sie eingetreten ist. Wenn ich dieses Schreibe … ich mag es kaum glauben. Ich habe es mir angelesen, indem ich viele Seiten im Internet studierte. Ich selbst würde mich als Atheist bezeichnen. Einst evangelisch-lutherisch erzogen; später aus der Kirche ausgetreten, denn ich konnte mit ihren Lehren nicht anfangen. Man muss meiner Ansicht nach nicht Christ (im Sinne eines Kirchenmitglieds) sein, um andere Menschen zu achten und zu ehren und den Wunsch zu haben, ihnen Gutes zu tun.

Aber es geht hier nicht um mich, sondern um Lost Places. Also: Warum finde ich Klöster, die schon vor Jahren aufgegeben wurden, wenn doch die Mönche/Nonnen ewige Bindung an diese Orte haben. Für mich ist das ein Widerspruch. Wahrscheinlich kann er „vom lieben Geld“ aufgeklärt werden. Denn letztlich muss die Kirche auch auf den schnöden Mammon achten. Das nehme ich jedenfalls an.