Heimatmuseum in den Alpen


Das Heimatmuseum liegt in unmittelbarer Nähe zum Luxushotel in den Alpen.
Heute sind beide spannende Orte für Urban Explorer.
Lost Place in den Alpen.


Die Geschichte der Gemeinde

Das ist schon ein ziemlich seltsames Gefühl, wenn man durch einen einst mondänen Urlaubsort schlendert, der einst bei Königen und Kaiser sehr beliebt war und heute nur noch eine Aneinanderreihung von Leerständen ist. Prächtige Hotels, die allesamt zeigen, dass sie früher einmal eine große Zeit hatten, und sich heute mehr schlecht als recht über Wasser halten.

Was ist passiert? Wie kann es sein, dass ein Ort, der einst Kaiser und Könige, Stars und Sternchen in Scharen anzog, derart verkommt. Wie kann es sein, dass erstklassige Hotels seit Jahren leer steht?

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Ein Ferienort in den Alpen, der heute schlummert und von seiner eigenen großen Vergangenheit träumt.

Der Niedergang der Gemeinde begann in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Nach und nach fielen die Filetstücke des Ortes – nämlich die Luxushotels mitten im Zentrum – in die Hand von Spekulanten. Obwohl sie immer wieder beteuerten, dass sie die Immobilien renovieren werden, ließen sie sie brach liegen. Und mit jeder neuen Immobilie, die in ihre Hände fiel, beschleunigte sich der Verfall und Niedergang. Heute gehören alles in allem fünf historische Gebäude einer einzigen Immobiliengruppe. Die Menschen vor Ort erzählten mir, dass hinter dem Unternehmen ein ehemaliger Einwohner steht. Ihm wurde während des Zweiten Weltkriegs „übel mitgespielt“ - mehr wollte mir dazu niemand erzählen. Heute hat er Geld genug, um sich den Luxus der Rache leisten zu können. Und sie besteht darin, den Ort in den Niedergang zu führen.


Der Niedergang der Gemeinde begann in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Nach und nach fielen die Filetstücke des Ortes – nämlich die Luxushotels mitten im Zentrum – in die Hand von Spekulanten. Obwohl sie immer wieder beteuerten, dass sie die Immobilien renovieren werden, ließen sie sie brach liegen. Und mit jeder neuen Immobilie, die in ihre Hände fiel, beschleunigte sich der Verfall und Niedergang. Heute gehören alles in allem fünf historische Gebäude einer einzigen Immobiliengruppe. Die Menschen vor Ort erzählten mir, dass hinter dem Unternehmen ein ehemaliger Einwohner steht. Ihm wurde während des Zweiten Weltkriegs „übel mitgespielt“ - mehr wollte mir dazu niemand erzählen. Heute hat er Geld genug, um sich den Luxus der Rache leisten zu können. Und sie besteht darin, den Ort in den Niedergang zu führen.


Die Geschichte des Heimatmuseums

Soweit ein paar Worte zur Geschichte der Gemeinde. Sie ist wichtig, um die Geschichte des Heimatmuseums zu verstehen. Die Ursprünge des Museums wiederum waren gänzlich anders als man vielleicht vermutet. Das Gebäude wurde zwischen 1897 und 1899 ursprünglich als Hotel errichtet. Erbauer und spätere Eigentümer bzw. Betreiber war eine erfolgreiche Hotelliersfamilie, die vis-à-vis das Luxushotel in den Alpen betrieb.

Als in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts der schleichende Niedergang der Gemeinde einsetzte und immer weniger Gäste hier nächtigten, verkaufte die Hotelliersfamilie das Gebäude an die Oberen des Rathauses. Sie richteten hier die Kurverwaltung und später auch noch das Heimatmuseum ein. Letztlich war das einer der vielen verzweifelten Versuche der Gemeinde, den Ort ein einigermaßen ansehnliches Antlitz zu bewahren - immerhin gab es bereits damals erste Leerstände mitten im Zentrum des Ortes. Die Geduld der Gemeinde war enorm. Sie finanzierte lange Zeit diese Einrichtung, obwohl schnell klar war, dass sie sich nie tragen wird.


Eingangsbereich vom Heimatmuseum

Schlosshotel Waldlust

Schlosshotel Waldlust

Heimatmuseum in den Alpen

Schlosshotel Waldlust

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Schlosshotel Waldlust

Weitere Impressionen vom Heimatmuseum

Schlosshotel Waldlust


Ganz in der Nähe dieses Heimatmuseum befindet sich das Luxushotel in den Alpen. Ich empfehle Dir unbedingt, Dir auch diese Bilder anzusehen, denn das Luxushotel ist ein Highlight. Komplett eingerichtet - jedenfalls seinerzeit als ich es besuchte.